Wanddurchbruch
Wanddurchbruch – Geplante Öffnung in einer Wand für Türen, Fenster oder offene Raumgestaltung – bei tragenden Wänden nur mit Statik
1 Min. Lesezeit
Was ist ein Wanddurchbruch?
Ein Wanddurchbruch ist das gezielte Entfernen eines Wandteils, um eine Öffnung für Türen, Fenster oder offene Raumgestaltung zu schaffen. Bei tragenden Wänden ist immer ein Statiker erforderlich.
Tragende vs. Nicht-tragende Wand
| Merkmal | Tragend | Nicht tragend |
|---|---|---|
| Wandstärke | ≥ 17,5 cm | < 11,5 cm |
| Material | Mauerwerk, Beton | Gipskarton, Porenbeton |
| Statiker | Pflicht | Nicht nötig |
| Sturz/Träger | Erforderlich | Nicht nötig |
| Genehmigung | Je nach Bundesland | Nein |
Kosten (Richtwerte 2026)
| Position | Nicht tragend | Tragend |
|---|---|---|
| Statiker | — | 500–1.500 € |
| Stahlträger (IPE 160–200) | — | 200–600 € |
| Durchbruch (Spritze/Säge) | 300–800 € | 800–2.500 € |
| Verputzen/Spachteln | 200–500 € | 300–800 € |
| Entsorgung Schutt | 100–300 € | 200–500 € |
| Gesamt | 600–1.600 € | 2.000–5.900 € |
Häufige Fragen zu Wanddurchbruch
Wie erkennt man tragende Wände?
Tragende Wände sind meist ≥ 17,5 cm dick, aus Mauerwerk oder Beton, und verlaufen oft quer zur Deckenspannrichtung. Ein Statiker gibt sichere Auskunft.
Was kostet ein Wanddurchbruch?
Nicht-tragende Wand: 600–1.600 €. Tragende Wand (mit Statiker + Stahlträger): 2.000–5.900 €. Die Kosten hängen stark von Wandstärke und Material ab.