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Bautechnik

Mauerwerkssperre

MauerwerkssperreHorizontale Abdichtung im Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit – nachträglich durch Injektion oder Schnittverfahren

1 Min. Lesezeit

Was ist eine Mauerwerkssperre?

Eine Mauerwerkssperre (Horizontalsperre) verhindert das kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich in das Mauerwerk. Im Neubau wird sie als Sperrschicht eingeplant, im Altbau nachträglich eingebracht.

Nachträgliche Verfahren

VerfahrenPrinzipKosten/lfm
InjektionsverfahrenHarz/Silikon in Bohrlöcher80–150 €
MauersägeverfahrenHorizontalschnitt + Sperrplatte150–300 €
Ramm-RiffelblechverfahrenEdelstahlblech einrammen100–200 €
ElektroosmoseElektrisches Feld50–100 €

Wann ist eine Mauerwerkssperre nötig?

  • Feuchte Flecken an der Innenwand (aufsteigend)
  • Salzausblühungen im Sockelbereich
  • Putzabplatzungen bis ca. 1 m Höhe
  • Modrig-feuchter Geruch im Sockelbereich

Häufige Fragen zu Mauerwerkssperre

Welches Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist am besten?
Das Mauersägeverfahren ist am zuverlässigsten, aber am teuersten. Die Injektion ist günstiger und meist ausreichend. Elektroosmose ist umstritten.
Wie erkennt man aufsteigende Feuchtigkeit?
Feuchte Flecken an der Innenwand bis ca. 1 m Höhe, Salzausblühungen, abplatzender Putz und modriger Geruch im Sockelbereich.

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